Götter im Porträt (1): Hades

In dieser neuen Reihe hier im Blog werden in nächster Zeit die Götter näher vorgestellt — in der Reihenfolge, in der sie im Buch auftreten.

Gemäß der griechischen Mythologie ist Hades der Herr der Unterwelt, also des Totenreichs, das oft ebenfalls mit seinem Namen bezeichnet wird. Zusammen mit seinen Brüdern Zeus und Poseidon ist er eines der drei ältesten Kinder der Titanen Kronos und Rhea. Nachdem sie die Titanen besiegt hatten, würfelten Zeus, Poseidon und er um ihre Herrschaftsgebiete — Zeus erhielt Himmel und Erde, Poseidon die Ozeane und er selbst die Unterwelt, womit er völlig zufrieden zu sein scheint. In seiner Begleitung befindet sich der große dreiköpfige Hund Kerberos, „der folgsamste Hund, den man sich wünschen kann“, wie er selbst sagt.

Er wird von großem Mitgefühl für die Menschen geleitet, denn er empfindet ihr irdisches Dasein nach eigenen Worten als „lächerlich kurz“ und empfiehlt ihnen, sich das Leben nicht auch noch gegenseitig zur Hölle zu machen. Er ist geschickt mit Worten und gut darin, Menschen von seiner Sache zu überzeugen und sie sich zu Freunden zu machen, versteht jedoch die moderne Welt nicht immer und staunt über Vieles, das ihm dort begegnet.

Abgesehen davon „liebt [er] den ganz großen Auftritt“ (Aphrodite). Anders als manche anderen Götter läuft er oft nicht in moderner Straßenkleidung herum, sondern in einer traditionellen Toga mitsamt Schwert und seinem langen Stab.

Mehr über Hades und die anderen Götter gibt es im vollständigen Roman „Göttersommer“ (hier kaufen).

2 Gedanken zu „Götter im Porträt (1): Hades“

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