Podcast-Interview zum IT-Handbuch (und auch ein paar Minuten über „Göttersommer“)

Am Wochenende hat Stefan Macke vom Anwendungsentwickler-Podcast mich zur neuen Auflage des IT-Handbuch für Fachinformatiker interviewt. In der 105. Folge seines auch sonst absolut empfehlenswerten Podcasts könnt ihr euch anhören, was wir über das Buch, die IT-Ausbildung im Allgemeinen, Programmierung und viele andere Themen zu sagen hatten. In den letzten Minuten kommt dann auch der Roman „Göttersommer“ zur Sprache. Viel Spaß!

Sascha Kersken über sein IT-Handbuch für Fachinformatiker – Anwendungsentwickler-Podcast #105

Die erste Rezension ist da!

Ein Goodreads Giveaway ist ein einfacher und effizienter Weg, neue LeserInnen für einen Selfpublishing-Titel zu gewinnen —  wenn auch kein kostenloser. Kürzlich habe ich dort fünf Exemplare meines Romans „Göttersommer“ verschenkt, beschränkt auf LeserInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (gewonnen haben übrigens vier InteressentInnen in Deutschland und eine/r in der Schweiz). Ein Giveaway einzurichten, ist sehr einfach. Ihr stellt ein, von wann bis wann die Aktion laufen soll, wie viele Exemplare zur Verfügung gestellt werden und in welche Länder ihr zu versenden bereit seid. Nach dem Ende des eingestellten Zeitraums liefert Goodreads euch die entsprechende Anzahl zufällig ausgewählter Adressen, und nun braucht ihr die Bücher nur noch zu verschicken. Dazu braucht ihr natürlich gedruckte Exemplare, die sich ohne finanzielle Vorleistung beispielsweise bei CreateSpace erstellen lassen (das erläutere ich bei Gelegenheit gern in einem separaten Blogpost).

Nicht einmal zwei Wochen nach Ende des Giveaways wurde die kleine Mühe und Investition (5 gedruckte Exemplare – ca. 30% Tantiemen + Porto*) belohnt: die erste Rezension ist da, und sie ist sehr erfreulich zu lesen. Goodreads-User Kragthang schreibt unter anderem:

„Wer sich für zeitgenössische, gesellschaftskritische Themen interessiert und diese gern einmal in einem Fantasy-Roman aufgearbeitet lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Am Beispiel Griechenlands, das besonders hart von der Weltwirtschaftskrise, die 2007 begann, getroffen wurde, stellt Sascha Kersken die Probleme der Bevölkerung dar, die durch die Pleite Griechenlands und damit in Zusammenhang stehende Auflagen der Troika entstanden sind. […] Ein kurzweiliges Leseerlebnis, das besonders durch den schnellen Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten bestechen kann.“

Die vollständige Rezension könnt ihr bei Goodreads oder Amazon lesen.

* Eine Büchersendung innerhalb Deutschlands kostet bei einem Taschenbuch dieser Größe (270 Seiten) gerade mal 1 Euro. Bei dieser Versandform ist es wichtig, dass nur das Buch in der Verpackung enthalten ist und dass diese so verschlossen sein muss, dass die Post sie für Stichproben öffnen und wieder verschließen kann. Details erklären euch eure freundlichen PostmitarbeiterInnen.

Gewinnt ein gedrucktes, signiertes Exemplar bei Goodreads

Nur noch bis morgen habt ihr die Gelegenheit, eines von fünf gedruckten und signierten Exemplaren des Romans „Göttersommer“ zu gewinnen, indem ihr hier euren Namen in den Ring werft.

Wichtig: das Angebot gilt nur für Goodreads-User in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

„Göttersommer“ kostenlos am 24./25.09.

Einer der Vorteile des Programms „Amazon Kindle Select“ besteht darin, dass man Kindle-E-Books für einen begrenzten Zeitraum preisreduziert oder sogar kostenlos anbieten kann, um die Anzahl der potenziellen LeserInnen zu erhöhen.

Am Samstag, dem 24.09., um etwa 10:00 Uhr morgens ist es soweit: Unter der üblichen URL könnt ihr meinen Urban-Fantasy-Roman „Göttersommer“ zwei Tage lang kostenlos erhalten. Viel Spaß beim Herunterladen und Lesen!

P.S.: Ihr braucht keines der diversen Kindle-Geräte, um das Buch zu lesen, denn es gibt auch Kindle Apps für iOS, Android, Mac und Windows. Und sogar den Kindle Cloud Reader, mit dem ihr eure bei Amazon gekauften oder kostenlos erhaltenen E-Books einfach im Browser lesen könnt.

Götter im Porträt (3): Athene

In dieser neuen Reihe hier im Blog werden in nächster Zeit die Götter näher vorgestellt — in der Reihenfolge, in der sie im Buch auftreten.

Athene, die Göttin der Weisheit, der Logik, der Mathematik und der Kriegslist, ist auch die Schutzgöttin der Stadt Athen, die nach ihr benannt wurde. Der Sage nach wetteiferte sie mit Poseidon um die Gunst der Bewohner der noch unbenannten Stadt: der Meeresgott erschuf eine Salzwasserquelle, was Athens Stellung als bedeutende Seemacht begründet, während Athene den Menschen den ersten kultivierten Olivenbaum schenkte. Die Bewohner und ihr König bevorzugten das Geschenk der Göttin und ernannten sie zur Schutzpatronin der Stadt. Das Parthenon auf der Akropolis (auf dem Cover von „Göttersommer“ zu sehen) ist ein Tempel der Athene; der Name entstammt einem ihrer Beinamen, Athena Parthenos (Athene, die Jungfrau) — als praktisch reines Verstandeswesen gab sie sich nie mit Liebschaften ab, anders als die überwältigende Mehrheit der OlympierInnen.

Athene ist die Tochter von Zeus und der Titanin Metis. Ihre Geburt verlief ein wenig ungewöhnlich: da eine Prophezeiung vorhersagte, dass die Kinder der beiden sehr mächtig werden würden, hatte Zeus Angst, seinen Thron durch diese zu verlieren. Also überredete er Metis durch eine List, sich in eine Fliege zu verwandeln, und verschlang sie. Allerdings war sie bereits schwanger und fertigte Rüstung, Helm und Schwert für ihre Tochter an. Zeus litt dadurch große Schmerzen, bis Athene fix und fertig gerüstet seiner Stirn entsprang — der Begriff „Kopfgeburt“ ist uns bis heute erhalten geblieben und beschreibt etwas, das genauso intellektuell und „verkopft“ ist wie die Göttin der Weisheit.

Genau wie Ares ist auch Athene eine Kriegsgöttin, aber anders als er reitet sie nicht Hals über Kopf in die Schlacht, sondern steht für Strategie, Taktik und Siege durch List. Natürlich wird auch das Trojanische Pferd als die bekannteste aller Kriegslisten der klassischen Mythologie mit ihr in Verbindung gebracht. Es wird auch berichtet, dass Athene den Krieg nicht um des Krieges willen führt, sondern stets für die gerechte Sache kämpft.

Zwar kennt sie sich anfangs nicht gut in der Welt der Menschen aus, da sie diese seit Jahrtausenden nicht besucht hat, schafft es durch Intelligenz und Logik jedoch schnell, erstens nicht aufzufallen und zweitens ihre Ziele zu erreichen. Als Klügste unter den an der Mission beteiligten Göttern wird sie von allen anderen als Anführerin akzeptiert, und das, obwohl sie ursprünglich zu denjenigen Göttern gehört, die gegen ein erneutes Eingreifen in die Angelegenheiten der Menschen sind. Aber nachdem sie sich erst einmal für die Teilnahme an der Mission entschieden hat, nimmt sie diese sehr ernst und gibt ihr Bestes, sie zum Erfolg zu führen.

Mehr über Athene und die anderen Götter gibt es im vollständigen Roman „Göttersommer“ (hier kaufen).

Bisherige Folgen:

1. Hades
2. Aphrodite

Götter im Porträt (2): Aphrodite

In dieser neuen Reihe hier im Blog werden in nächster Zeit die Götter näher vorgestellt — in der Reihenfolge, in der sie im Buch auftreten.

Figuren der antiken Mythologie haben viel mit modernen Comic-Superhelden gemeinsam. Neben ihren übermenschlichen Fähigkeiten und epischen Schlachten – mal gegeneinander und mal gegen gemeinsame Feinde – haben auch sie oft mehrere, einander widersprechende Herkunftsgeschichten. Ein solcher Fall ist Aphrodite, die Göttin der Liebe, der Schönheit, des Begehrens und der Fruchtbarkeit: nach einigen, vor allem älteren, Quellen wurde sie gezeugt, als Kronos seinen Vater Uranos entmannte und dessen Genitalien ins Meer warf, woraufhin Aphrodite als schöne, erwachsene Frau dem Schaum des Meeres entstieg. Das berühmte Gemälde „Die Geburt der Venus“ (der römische Name der Aphrodite) von Sandro Botticelli (ca. 1485) zeigt diesen Ursprung. In Homers Ilias und anderen neueren Quellen ist sie dagegen eine Tochter von Zeus und der Titanin Dione.

Wenn man eine solche Figur für ein Werk adaptiert, muss man sich für eine der Herkunftserzählungen entscheiden. In „Göttersommer“ ist sie, wie bei Homer, die Tochter von Zeus und Dione, denn dass viele der auftretenden Götter Geschwister sind, macht ihre Interaktion miteinander wesentlich interessanter.

Anders als die streng logisch denkende Athene ist Aphrodite durch ihre Leidenschaft, aber auch tiefes Mitgefühl für die Sterblichen geprägt. Ihre Beziehungen zu Menschen sind entsprechend warmherzig und persönlich. So kam es auch zu zahlreichen Liebschaften mit Sterblichen; der Sage nach hatte sie beispielsweise eine Affäre mit Anchises und ist die Mutter seines Sohnes, des trojanischen Kriegshelden Aeneas, der nach dem Krieg aus Troja floh, seinen greisen Vater auf dem Rücken, sich letztlich im heutigen Italien ansiedelte und als Vorfahre der römischen Stadtgründer Romulus und Remus gilt, so dass er vor allem in der römischen Mythologie eine Rolle spielt.

Aphrodite ist auch mit dem Konflikt verknüpft, der überhaupt zum trojanischen Krieg führte: aus Zorn darüber, dass sie als einzige der Olympier nicht zu einer Hochzeit eingeladen wurde, warf Eris, die Göttin der Zwietracht, eines Tages einen Apfel mit der Inschrift „Für die Schönste“ zwischen Hera, Athene und sie. Da die drei Göttinnen sich nicht einigen konnten, wer von ihnen die Schönste sei, ließen sie den schönen, aber offenbar etwas törichten trojanischen Prinzen Paris die Wahl treffen. Alle drei machten ihm große Versprechungen: Hera versprach ihm Macht, Athene Weisheit, Ruhm und Reichtum. Er fand jedoch Aphrodites Geschenk am überzeugendsten, nämlich die schönste sterbliche Frau der Welt, Helena. Diese verliebte sich genauso unsterblich in Paris wie er in sie, war jedoch ärgerlicherweise bereits verheiratet. Ihr gehörnter Ehemann Menelaos zog mit einem gewaltigen Bündnis von Streitmächten nach Troja, um Helena zurückzubekommen. Der Krieg dauerte zehn Jahre, lieferte Helden und Schurken sowie zahlreiche Verluste auf beiden Seiten und ist der Stoff zahlreicher Legenden.

Unglücklich mit Hephaistos verheiratet, der sich mehr für seine Schmiedekunst interessiert als für sie, hatte Aphrodite im Lauf der Jahrtausende zahlreiche Liebhaber unter Göttern, Halbgöttern und Menschen, zum Beispiel Ares, Hermes oder den sprichwörtlichen schönen Jüngling Adonis. Oder, wie sie selbst sagt, „mehr als genug Kinder, von mehr Vätern, als du dir vorstellen kannst.“

Mehr über Aphrodite und die anderen Götter gibt es im vollständigen Roman „Göttersommer“ (hier kaufen).

Bisherige Folgen:

1. Hades

Götter im Porträt (1): Hades

In dieser neuen Reihe hier im Blog werden in nächster Zeit die Götter näher vorgestellt — in der Reihenfolge, in der sie im Buch auftreten.

Gemäß der griechischen Mythologie ist Hades der Herr der Unterwelt, also des Totenreichs, das oft ebenfalls mit seinem Namen bezeichnet wird. Zusammen mit seinen Brüdern Zeus und Poseidon ist er eines der drei ältesten Kinder der Titanen Kronos und Rhea. Nachdem sie die Titanen besiegt hatten, würfelten Zeus, Poseidon und er um ihre Herrschaftsgebiete — Zeus erhielt Himmel und Erde, Poseidon die Ozeane und er selbst die Unterwelt, womit er völlig zufrieden zu sein scheint. In seiner Begleitung befindet sich der große dreiköpfige Hund Kerberos, „der folgsamste Hund, den man sich wünschen kann“, wie er selbst sagt.

Er wird von großem Mitgefühl für die Menschen geleitet, denn er empfindet ihr irdisches Dasein nach eigenen Worten als „lächerlich kurz“ und empfiehlt ihnen, sich das Leben nicht auch noch gegenseitig zur Hölle zu machen. Er ist geschickt mit Worten und gut darin, Menschen von seiner Sache zu überzeugen und sie sich zu Freunden zu machen, versteht jedoch die moderne Welt nicht immer und staunt über Vieles, das ihm dort begegnet.

Abgesehen davon „liebt [er] den ganz großen Auftritt“ (Aphrodite). Anders als manche anderen Götter läuft er oft nicht in moderner Straßenkleidung herum, sondern in einer traditionellen Toga mitsamt Schwert und seinem langen Stab.

Mehr über Hades und die anderen Götter gibt es im vollständigen Roman „Göttersommer“ (hier kaufen).